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Mittwoch, 17. Juni 2015

Niagara Falls

Den Start in den Tag gab es bei "Dennys", einer Dinerkette in den Staaten. Hier hat es uns allen sehr gut gefallen. Der nächste Stop hieß jetzt Niagarafälle. Auch für diese Strecke sagte das Navi 4 Stunden voraus. Mit den Pinkelpausen waren es dann 5 Stunden, aber daran gewöhnt man sich recht schnell. Die Stadt an dem riesen großen Wasserfall ist einer der touristischsten Orte auf der Reise gewesen und dennoch hatten wir ein schönes Hotel und nachdem mit dem einchecken alles funktioniert hat, schauten wir uns schon das erste mal die Niagarafälle an. Man kann sagen, dass sie vielen Touristen nicht grundlos an diesen Ort fahren. Die größten Wasserfälle die wir je gesehen haben mit einer Höhe von ca. 60 Metern. Zum Abendessen gingen wir zu T.G.I. Friday, einem Steakhaus und einer Sportbar. Zweiteres war für mich besonders schön, da das NHL Finale war.







Albany

Zum Frühstück waren wir beim Pancake  Man und aßen bis auf Anni alle herzhaft (bis auf Anni waren auch alle zufrieden mit ihrem Essen). Die Fahrt zur Hauptstadt vom Staat New York, Albany dauerte 4 Stunden mit vielen Pinkelpausen. Beim einchecken in unser Hotel gab es bereits einige Probleme und die Zimmer rochen auch sehr alt. Aber für eine Nacht war es mehr als ausreichend und hatte immer noch sehr viel gemütlichere Betten als die meisten Hostel. Wir fuhren noch in eine Mall bei der die Mädels fündig wurden und ich auch ein Polo und eine Jacke gekauft habe. In der Foodcourt aßen wir jeder worauf er Lust hatte und in der Dämmerung hielten wir bei einer sehr gemütlichen Eisdiele mit super leckerem Eis.

Alles Gute zum Geburtstag Anni

Ich bin bei bestem Wetter aufgewacht und habe super süße Nachrichten von zuhause bekommen. Es gab sogar eine Schokotorte mit Ausblick auf den Atlantik. Von Marc habe ich einen sehr hübschen Silber Armreif mit Anker, von Mama und Papa eine passende Uhr und von Niki einen Thomas Sabo Anhänger in Form einer Weltkugel (die allerdings von Schusters mitgenomen wurde) bekommen. Anschließend haben wir uns ans Meer gelegt und etwas in der Sonne entspannt. Besonders viel Spaß hat das Frisbee spielen am Strand gemacht, bei dem sich Marc einen Hummer gleichen Sonnenbrand geholt hat. Einen Geburtstag am Meer hatte ich auch noch nie und besonders toll ist, dass meine Familie auch dabei ist. Wir haben uns dann fertig zum Essen gemacht, doch sind zuerst nochmal nach Hyannis Port gefahren um die Villa von Kennedy zu suchen. Es gab viele schöne Villen, ob die richtige dabei waren wissen wir nicht genau. Essen waren wir dann in einem sehr hübschen Restaurant mit Hummer und Steak als Spezialität. Als Abendprogramm waren wir in einer Bowlingarena, bei der uns Niki alle in Grund und Boden gespielt hat und ich ihm dafür bei Florida 3 Kugeln Eis ausgebe. Doch wir hatten viel Spaß und es war ein wunderschöner Geburtstag.



Hyannis

Das Frühstück gab es sehr gemütlich auf dem Zimmer und anschließend sind wir zu dem nicht weit entfernten Ort Hyannis gefahren. Dieser Ort ist bekannt, für das Ferien Haus der Familie Kennedy. So besuchten wir auch ein Kennedy Museum. Es folgte eine sehr interessante Ausstellung, bei der die Urlaubszeit und Kindheit des ehemaligen Präsidenten dargestellt war. Danach liefen wir die Hauptstraße entlang und bummelten in einigen Geschäften. Hier haben wir auch noch die Amerika Flagge für unseren Rucksack gefunden und damit unsere Sammlung vervollständigt. Neben einem Hot Dog, gab es noch ein Ben and Jerry's Eis. Als wir am Hafen angelangt sind, schaffte es sogar die Sonne durch die Wolken. Wieder zuhause angekommen, machte jeder sein Ding und Marc, Anni und ich waren ein bisschen im Fitnessraum. Zum Abendessen gab es Pizza am Meer und einen schönen Sonnenuntergang.

Cape Cod

Zum Frühstück sind wir zum kleinen aber feinen "Diner 28" gegangen. Dort haben wir uns für den Tag gestärkt und hatten schon morgens eine richtige amerikanische Atmosphäre. Dann sind wir etwa eine Stunde nach Province Town gefahren. Leider hat es den ganzen Tag geregnet, was nicht besonders angenehm war. Trotzdem waren wir ein Eis essen und sind durch die Gegend gebummelt. Auf das Museum hatten wir dann keine Lust mehr, deswegen ging es zurück ins Hotel. Dann waren wir trotz des Wetters im 11 Grad kalten Atlantik. Anschließend wärmten wir uns im Whirlpool auf. Leider belagerte eine Schulklasse mit vielen pubertierenden Kindern den Pool. Wir waren dann noch sehr lecker Mexikanisch essen und sind dann früh ins Bett gegangen.




Freitag, 5. Juni 2015

Boston Teil 3

Heute war das erste mal richtig schlechtes Wetter.  Wir haben uns deshalb für eine Shoppingmall, sehr nah an unserem Hostel entschieden. Blöd war nur, dass man von Laden zu Laden aus dem Gebäude raus musste. Wir haben uns dann durch die ganzen Läden bewegt, doch eher nur zum gucken. Für mich gab es dann noch einen ziemlich leckeren Smoothie und Niki hat sich einen Kaffee gekauft. Dann habe ich auch noch eine Strickjacke gefunden und wir haben uns eine riesige Pizza geteilt, bevor es wieder ins Hostel ging.
Die letzte Nacht in dem Hostel haben wir dann auch hinter uns gebracht und lange mit duschen, frühstücken etc getrödelt, bevor es ins Kino ging. Wir haben uns für den sehr süßen Disneyfilm 'Home' entschieden. Das Wetter war wieder sehr schlecht und durch das Kino verging die Zeit schneller. Denn um 18:10 Uhr sollte meine Familie in Boston landen. Wir waren dann noch gemütlich beim Mexikaner essen und haben uns dann auf den Weg gemacht, unser Gepäck zu holen und ab zum Flughafen.  Glücklicherweise haben wir genug Zeit eingeplant,  da wir uns ziemlich verfahren haben. Trotzdem haben wir dann noch eine Stunde am falschen Ausgang gewartet. Jeder der aus der Tür kam wurde erwartungsvoll angeguckt. Nach einer Weile kamen wir dann auf die Idee bei einem anderen Ausgang nachzusehen. Da waren sie dann auch und das Wiedersehen war sehr schön. 9 Monate waren wir getrennt und nun reisen wir noch 2 Wochen gemeinsam durch die USA.  Das ist so toll! Wir haben dann unser riesiges Mietauto abgeholt und sind dann noch eine Stunde bis nach Cape Cod gefahren. Dort haben wir in ein sehr nettes Hotel eingecheckt und haben vor dem schlafen gehen noch etwas Essen gekauft. 

Donnerstag, 4. Juni 2015

Boston Teil 2

Das heutige Programm sah einen Besuch auf einem Farmersmarket vor. Diesen erkundeten wir jedoch recht schnell, da er sehr klein war. Bei einem Blick auf die Karte, sahen wir, dass wir nahe der Newbur(r)y Street waren (die größte Shopping Street in Boston, die uns von zwei Studenten am Vortag empfohlen wurde). Diese fing von der Atmosphäre und den Geschäften wie der Berliner Kudamm an und änderte sich dann langsam zur Berliner Bergmannstraße. Hier verbrachten wir einige Stunden, ohne jedoch etwas zu kaufen. Anschließend setzten wir uns zu meinem lieblings Mexikaner (Chipotle) und aßen zu Mittag. Jetzt ging es zum Baseball Stadion der "roten Socke". Auf dem Weg dahin haben wir noch jeder eine Pizza umsonst bekommen, doch der Eintritt ins Stadion war uns dann doch zu teuer.
Am nächsten Tag ging es nach Downtown Chinatown und wir haben gleich mal in einer Bäckerei ein kleines Schokotörtchen gegessen. Nachdem wir etwas rumgelaufen sind setzten wir uns in einer Foodcourt nieder und Anni bestellte sich Sushi und ich mir eine feurig scharfe Suppe, da ich sie törichterweise in mittel scharf bestellte. Von hieraus liefen wir dann langsam zum Hafen mit dem Ziel, den Ort der Boston Tea Party zu besuchen. Dazu muss man sagen, dass das Wetter immernoch sonnig und heiß war. So verbrachten wir den Großteil des Tages mit Laufen und Boote anschauen.

Samstag, 30. Mai 2015

Boston

Nach dem aufstehen sind wir erstmal zum Supermarkt gelaufen um uns ein leckeres Frühstück zu kaufen. Es wurden dann leckere Honigdrops. Das Hostel liegt 15 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt, bietet aber auch einen kostenlosen Transport an. Diesen benutzten wir um zu unserer Station (Wellington an der Orange Line) zu gelangen. Hier kauften wir uns für 16 Dollar ein Wochenticket mit dem wir alles benutzen können. Unsere erste Station war "Downtown Crossing" hier bummelten wir etwas herum, schauten in das Eine oder Andere Geschäft rein und liefen zum Park. Hier startete der "Freedom Trail". Ein Pfad der durch fast ganz Boston führt und super dafür geeignet ist, die Stadt zu erkunden. Das Wetter war mehr als schön sommerlich und so schwitzen wir uns die Füße wund. Zum Mittag gab es bei Anni einen Smoothie und für mich einen Gyros Salat. Am Ende des Tages konnten wir schon sagen, dass Boston eine sehr viel ältere Stadt ist als Chicago und man das auch am Straßennetz und an den Häusern sieht. So haben wir uns sicherlich 10 mal verlaufen bis wir bemerkt haben, dass der Freedom Trail auch mit einer roten Linie auf dem Boden aufgezeichnet ist.
Das Hostelleben ist selbstverständlich wieder etwas anstrengender und so bekamen wir durch die Betten und das Schnarchen bedingt, wieder wenig Schlaf. Heute stand die älteste Universität der Staaten auf dem Programm, Harvard. Eine sehr stolze Uni, mit sehr beeindruckenden Gebäuden, Kirchen und einem sehr coolen Campus. Wie der Zufall es wollte, war genau heute die Abschlussfeier und die ehemaligen Studenten in ihren Roben liefen uns glücklich über den Weg.
Hier verbrachten wir den ganzen Tag, aßen Frozen Yoghurt und einen leckeren Salat. Das Wetter war leider/ glücklicherweise unverändert heiß und klar.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Chicago Teil 4 (Nikis Kreativität)

Heute wurde zur Abwechslung mal ein Wecker gestellt, da in der USA heute ein Feiertag ist und wir diesen nicht verpassen wollten. An diesem Tag wird an die Soldaten erinntert, die im Krieg für die USA ums Leben gekommen sind. Der sogenannte Memorial Day. Wir sind also nach Downtown gefahren und haben uns ein paar sehr rührende Reden angehört.  Anschließend gab es eine sehr lange Parade von jungen Militärsschüler, bis hin zu verletzten Veteranen. Als wir genug davon hatten, sind wir mit einem Lunchpaket in den Park gegangen und haben dort etwas in der Sonne gelegen. Dann ging es in den Grant Park zur Buckingham Fontaine, dort konnten wir außergewöhnlich viele Brautpaare beim Fotos machen beobachten. Abends haben wir uns dann noch Spaghetti gekocht und einen Film geguckt.
Heute wurde dann wieder ausgeschlafen,  aber dafür Sport gemacht. Leider war der Obstverkäufer heute nicht da, weshalb wir auf die Erdbeeren verzichten mussten.wir haben uns dann auch sehr viel Zeit gelassen, bevor es in die Cheescakefactory ging. Dort haben wir uns beide ein Stückchen gegönnt. Für Niki gab es einen Apfel-Walnuss-Käsekuchen und für mich Hersheys-Marshmallow-Käsekuchen. Trotzdem ich die Sahne liegen gelassen habe, war es mir nicht möglich, das ganze Stück zu verputzen. Auf dem Rückweg zur Bahn, sind wir noch etwas durch die Läden geschlendert.
Das heutige Ziel war Wirgleyville. Dieses Stadtvirtel ist durch das Baseballfeld der Chicago Cubs bekannt. Als wir dort ankammen, war ganz schön was los. Ausgerechnet jetzt begann ein Spiel. Leider hatten wir gerade nicht genügend Geld, weswegen wir das Spiel, aus einer der vielen Bars dort, verfolgt haben. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach dem mexikanischen Resturant Chipotle,  welches uns Erik empfohlen hatte. Das Essen war auch wirklich sehr gut. Zurück in unserem Häuschen haben wir dann noch den Film 'Heute bin ich Samba' geguckt. Mit dem Schauspieler von 'Ziemlich beste Freunde'. Der war wirklich gut und wir können ihn nur weiter empfehlen.
Heute Abend geht es nach Boston! Doch zuerst verbrachten wir noch ein paar Stunden mit Wäsche waschen, Sachen packen und nichts tun. Im Waschsalon fehlten uns ein paar Münzen,  wesewegen wir blöderweise einen 20$ Schein in 80 Münzen tauschen mussten. Damit wurde dann am Flughafen unser Abendessen bezahlt. In Boston haben wir uns ein Hostel ausgesucht, welches nicht ganz zentral ist, aber eine bessere Bewertung hatte. Eine ganz schöne Umgewönung wieder in einem lauten Hostelzimmer zu schlafen.  Und die Feder der Matratze, die in meinen Rücken gestochen hat, hat mir die Nacht auch nicht versüßt.

Chicago Teil 3 (Annis Kreativität)

Heute war zwar Sportpause, aber wir ließen uns beim aufstehen und frühstücken sehr viel Zeit. Anschließend waren wir den Tag über für Anni in mehreren Läden, angefangen von Aldi (wo sie eine Uhr zurück geben wollte) bis hin zu einem Bastelladen. Danach fuhren wir über die Innenstadt um zum Navy Pier zugelangen. Meine Route wurde allerdings durch den Ausfall eines Buses ein Strich durch die Rechnung gemacht und so genossen wir das gute Wetter im Milenium Park. Abendessen waren wir bei einem sehr beliebten Mexikaner in unserer Straße, der uns zwar von der Atmosphäre sehr gut gefallen hat, aber vom Essen unsere hohen Erwartungen nicht erfüllen konnte.
Zum Frühstück aßen wir frische Erdbeeren nach unserem 30 minütigen Lauf. Der Plan für heute war ein zweiter Versuch zum Navy Pier zu gelangen. Wir entschieden uns für den offiziell vorgesehenen und bei weitem nicht so interessanten Weg wie es meiner gestern gewesen wäre. Dennoch kamen wir diesmal an. Der Pier ist mit Abstand das touristischste was wir in Chicago gesehen haben. Eigentlich wollten wir zu dem Krabben Restaurant "Bubba Gump" doch die Preise haben uns umgehaun. So endete ich mit einem Gyros und Anni begnügte sich mit einem Smoothie. Es gab viele Läden, Shops und hinter dem Hauptgebäude noch einen kleinen Rummel. Im Großen und Ganzen etwas übertrieben dee Trubel darum aber dennoch sehr nett. Wir waren noch einkaufen und kochten uns zum Abendbrot eine Reis, Gemüse und Chicken- Pfanne.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Chicago Teil 2

Das Wetter vom Zootag konnte sich leider nicht gegen die kalten grauen Wolken durchsetzen, doch wir machten das beste daraus. Nach unserem morgendlichen Lauf durch den Park fuhren wir in das Hipster Viertel (welches nur 5 Minuten Busfahrt entfernt liegt) und bummelten mehrere Stunden herum. Als es uns zu kalt wurde, wärmten wir uns bei Starbucks etwas auf und liefen dann zu "Pequads". Hier soll es die beste Deep Dish Pizza in Chicago geben. Für alle die es nicht wissen, Deep Dish Pizza ist einfach eine sehr dicke Pizza. Wir haben zwar nur diese ausprobiert, aber wir können uns sehr gut vorstellen, dass es die beste ist. Zum Abschied dieses schönen Tages haben sogar noch die Chicago Blackhawks (Ice Hockey Team) gewonnen.
Den nächsten Tag stand das Outlet Center auf dem Programm. Eine sehr schöne große Mall mit großer Auswahl. Zum Glück konnten wir den Tag im warmen verbringen, denn das Wetter hat sich zum Vortag nochmal verschlechtert. Mit Schuhen und einem Polo Hemd bin ich auch fündig geworden.

Dienstag, 19. Mai 2015

Hello Chicago!

Um neun Uhr Abends sind wir dann in Chicago gelandet. Das Gepäck war schell da und auch ein Taxi war nicht schwer zu finden. Um 10:30 Uhr kamen wir dann also in unser Airbnb Wohnung an. Das Haus ist sehr hübsch und die Besitzerin total nett. Auch die zwei großen Hunde sind ganz süß.  Auch wifi haben wir, ein eignes Zimmer und trotzdem zahlen wir weniger als für ein Dorm Zimmer in einem Hostel. Ein schöner großer Park liegt direkt nebenan, den wir jetzt auch schon zum Sport machen genutzt haben. Downtown ist super leicht zu erreichen. Der Bus fährt direkt vor unserer Haustür bis zum Bahnhof und wenige Stationen später befinden wir uns auch schon zwischen all den Hochhäusern. Nach einer sehr bequemen Nacht, machten wir uns auf den Weg zum Maxwell-Streetmarket. Schöne Sachen gab es dort nicht, aber leckeres Mexikanisches Essen und eine nette Atmosphäre.  Mir war gar nicht bewusst, wie viele Latainamerikaner hier doch leben. Anschließend wollten wir eigentlich in den Millennium Park, aber da das Wetter nicht so blendend waren verschoben wir dies auf ein anderen Tag. Stattdessen haben wir die Shopping Straße Michigan Avenue unsicher gemacht. Amerika hat echt ein Überangebot an Läden. Sonst gefällt uns Chicago wirklich sehr gut, vorallem die Architektur der Gebäude ist beeindruckend.  Bervor es nach Hause ging haben wir noch ein Großeinkauf gemacht und dann einen leckeren Chickensalad gegessen. Am nächsten Tag ging es wieder in den Park um wach zu werden und anschließend gab es ein leckeres Sportlerfrühstück. Der Plan für heute war der Besuch im kostenlosen Lincoln Park Zoo. Das Wetter war dafür mehr als perfekt, ein strahlend blauer Himmel. Der Zoo war sehr schön gemacht und bei dem guten Wetter auch von vielen Familien besucht. Entlang des riesigen Lake Michigan, sind wir dann wieder Richtung Downtown gelaufen. Mit einem leckeren Getränk in der Hand haben wir es und dann im Millenium Park gemütlich gemacht und die Touris beim Foto machen vor der "riesen Bohne" beobachtet. Abends haben wir dann Vollkornspaghetti mit Pesto gekocht.

Letzten 2 Wochen Winnipeg

Nun sitzen wir nach 5 Wochen wieder in dem wahrscheinlich kleinsten Passagierflugzeug der Welt und verabschieden uns von Winnipeg und Kanada. Wir hatten eine wunderschöne Zeit hier und durch die Familie Muchow werden wir Winnipeg niemals vergessen. Außerdem haben wir neue Freundschaften geschlossen und freuen uns schon riesig die große Gastfreundschaft zurück zugeben. Unsere letzten 2 Wochen verbrachten wir wieder mit einer Mischung aus Entspannung und Erlebnissen. So waren wir beispielsweise mit Erik Wings essen. Diese sind hier sehr beliebt und gibt es in alles unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Zu dritt verschlangen wir 70 Wings. Anschließend waren wir voll gestopft und können erstmal nicht mehr an Wings denken. Den anderen Tag waren wir nochmal Crêpes mit Käse und Schinken essen und zum Nachtisch eine Art selbstmach Eis. Gestern gab es dann noch mal die traditionelle Poutine etwas abgeändert (Pommes mit Gravy Soße und allem möglichen Schnickschnack. Natürlich waren wir auch weiterhin fleißig in der Gym und haben uns abends ausgepowert. Ab und zu waren wir mit Erik noch auf einer Homeparty (davon verstehen die Kanadier viel). Zum Abschluss dieser super Zeit haben wir die ganze Familie auf einen Kino Abend für Pitch Perfect 2 eingeladen und danach gab es noch ein Lagerfeuer mit Freunden.
Wir werden es vermissen mit der ganzen Familie am Tisch zu sitzen und über Gott und die Welt zu reden, mit Frank durch die Stadt fahren und über Autos, Häuser und Investments zu sprechen, mit Marta einkaufen gehen oder auf einen Kaffee zu Starbucks zu fahren, mit Erik und Nicole die Bars und Restaurants der Stadt zu plündern, man kann also sagen, wir werden die Familie sehr vermissen!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Winnipeg Woche 3

Schon wieder ist eine Woche vorbei und es ist echt nicht mehr lange bis wir unsere Familien sehen. Doch glauben, dass es bald nach Hause geht, können wir auch noch nicht. Auch diese Woche haben wir wieder viel und lange geschlafen, sogar manchmal bis 12 Uhr. Auch ein paar Mitbringsel hab ich nun endlich gefunden. Wir waren in einem Deutschen Laden, der wirklich alles möglich hatte, was wir über die 9 Monate vermisst hatten. Von der Paprika Mortadella, über Katjes Gummibärchen hin zu Spekulatius. Trotzdem Weihnachten schon längst vorbei ist, haben wir uns das nicht entgehen lassen. Martha und Frank überlegen zurzeit, sich einen Foodtruck zu kaufen um deutschen Döner zu verkaufen. Aus diesem Grund haben wir einen ganzen Tag damit verbracht die drei Dönersaucen selbst herzustellen. Es ist eigentlich ganz gut gelungen und wurde dann mit Hähnchen im Pita Brötchen verspeist. Ein paar Tage zuvor haben wir genau so ein Foodtruck besucht. Dieser verkaufte seinen Miniatur Döner für ganze 10€, lecker war er aber schon. Dieser Verkäufer kam aus Bayern, war sehr nett und hat uns gleich auf ein paar Getränke eingeladen. Wir versuchen uns auch ein wenig beim Haushalt zu beteiligen. So helfen wir Martha immer beim Großeinkauf und haben schon den ganzen Garten geharkt. Das Fitnessstudio wurde auch diese Woche fleißig genutzt und so langsam kommen wir wieder in Form. Am Wochenende waren wir dann mit Lenay und Erik etwas außerhalb von Winnipeg wandern. Als erstes sind wir etwa eine Stunde in die falsche Richtung gelaufen und ich hatte starke Magenschmerzen. Als wir dann aber auf dem richtigen Weg waren, war alles wieder gut. Auf dem Weg zurück nach Winnipeg gab es dann noch eine leckeres Softeis mit Schkokruste und Reeses Überzug.  Am Abend waren wir noch auf einem Social. Hier sammelt ein Brautpaar durch eine Tombola und günstige Getränke, Geld für die Hochzeit. Die Party war sehr lustig, jedoch schon um 1 Uhr vorbei.

Montag, 27. April 2015

Winnipeg Woche 2

Und schon wieder ist eine Woche in Winnipeg vorbei. Es tut uns so gut an diesem Ort richtig anzukommen und die Familie unternimmt ganz viel mit uns. Die Tage von Montag bis Freitag sehen immer ziemlich gleich aus, ausschlafen basteln oder fernsehen und abends was unternehmen oder ins Fitnessstudio. Letzte Woche hatten wir für alle Lasagne gekocht (diesmal im eigenen Ofen und nicht beim Nachbarn). Unser Icehockeyteam, die Jets, sind bei den Playoffs leider nicht weiter gekommen. Am Samstag waren wir mit Erik, Nicole und ihrem Freund beim Bowling (danke an Anni für das Eis, welches sie mir durch ihre Niederlage spendieren muss). Davor waren wir bei einem Spiel von Erik zugucken, wo es nur darum ging den Gegner abzuwerfen, der Name wird noch mal in Erfahrung gebracht. Am Sonntag sind wir in einen Park gefahren, in dem es um die lokalen Tiere und die Geschichte der Natives mit den Siedlern ging. Um die lokale Tierwelt ganz genau zu verstehen, haben wir anschließend noch einen Bison Burger gegessen.
Das vorherige Wochenende verbrachten wir mit Erik und einer Freundin am Lake Winnipeg in einer kleinen Stadt namens Gimli. Der See war sogar noch zugefroren.

Donnerstag, 16. April 2015

Winnipeg Woche 1

Auch am nächsten Tag sind wir wieder eine Stunde zu früh aufgewacht und haben auf das Frühstück gewartet, bevor wir ein Taxi zum Flughafen genommen haben. Wie immer waren wir auch diesmal zu früh am Flughafen aber dafür haben wir auch noch nie einen Flug verpasst. Der erste Flieger brachte uns innerhalb von 3 Stunden nach Minneapolis, von dort aus ging es in einer sehr kleinen Maschine nach Winnipeg. Wir saßen in Reihe 12 und damit in der letzten. Aus diesem Grund machten wir uns auch kaum Sorgen, meine Familie in Canada nicht zu erkennen, schließlich waren wir die einzigen Backpacker weit und breit. Die Familie Muchow besteht aus vier Familienmitgliedern und einem weiteren Austauschschüler aus Japan. Eric und Nicole sind 20 und 18 Jahre alt und Martha und Frank heißen die Eltern. Frank ist der Cousin von meinem Vater, der vor 15 Jahren mit seiner Familie nach Kanada ausgewandert ist. Als diese zu Besuch in Berlin waren, war ich derzeit in Barcelona weswegen ich sie vorher noch nie gesehen habe. Doch wir fühlten uns sofort heimisch. Wir haben ein eignes Zimmer mit Fernseher und Kleiderschrank (endlich nicht mehr aus dem Rucksack leben!) Und all die dreckigen Anziehsachen wurden erstmal gewaschen. Am ersten Tag haben wir mit Frank und Martha einen Ausflug nach Kenora gemacht. Ein kleines hübsches Städtchen an einem riesigen See. Das besondere an diesem see ist, dass er 15.000 Inseln beeinhaltet und von Kanada bis zu den Staaten reicht. Hier waren wir dann auch etwas essen, bevor wir die 2 1/2 Stunden wieder zurück gefahren sind. Am Sonntag sind wir dann mit einkaufen gewesen und ich habe mir ein Sportoutfit grkauft, da wir die Möglichkeit haben ins Fitnessstudio zu gehen. Da gibt es sogar einen Pool, Sauna und Fernseher über den Sportgeräten. Die nächsten Tage sahen dann meist so aus: Wir haben mindestens bis 10 Uhr geschlafen, Frühstück gegessen, auf Netflix Serien geguckt und auf Martha gewartet. Mit ihre waren wir dann mal im Park, mal im Shoppingcenter oder wir haben einen Salsa Tanzkurs von ihr bekommen. Sie kommt nämlich ursprünglich aus Columbien. Dann kamen die anderen von der Arbeit oder Schule, mit denen wir gemeinsam gegessen haben. Anschließend geht es dann meistens zum Sport. Es ist schön mal wieder etwas Alltag und Routine zu haben. Heute Abend wird in einer Bar das erste Spiel der Jets ( Das Ice Hockey Team von Winnipeg) bei den Playoffs übertragen. Da wird sicher eine tolle Stimmung sein.