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Sonntag, 23. November 2014

Bali

Wieder auf dem Festland angekommen, ging es ins landesinnere zu der Stadt Ubud. Eine vergleichsweise traditionelle Stadt, wo wir beim Abendessen einen Ausblick auf die Reisfelder und Bauern hatten. Bekannt ist dieser Ort insbesondere für den Monkey Forest, in den wir dann am nächsten Tag gingen. Ein Wald, voll mit Tempeln und natürlich Affen. Hier hat sich Annis GoPro mal wieder bezahlt gemacht, da wir mit dem Fotostab ganz nahe an die Affen heran konnten. Am Abend ging es dann in die Touristenstadt Kuta, die sehr an Mallorca für Auatralier erinnert. Die Vorteile: wir sind nahe am Flughafen und hier gibt es einige Läden für Erledigungen, die wir noch vor Australien abarbeiten müssen. Das Reisen war die letzten Tage ziemlich anstrengend, da wir morgens noch nicht wussten, wo wir abends schlafen. Dadurch waren wir beide ziemlich ausgelaugt und haben unsere Kräfte hier jetzt aufgeladen,  denn morgen geht es zu Domi und Tammi nach Australien. Darauf freuen wir uns schon seit langem, es ist einfach schön auf halber Strecke (eigentlich etwas früher) ein Teil der Heimat zu treffen und mit den beiden dann auch Weihnachten und Silvester zu verbringen.
Kurzes Feedback zu Bali: eine schöne Insel, von der wir wahrscheinlich viel zu wenig gesehen haben. Dennoch sehr touristisch und wir sind jetzt unglaublich froh den Räucherstäbchen, Reis und Nudeln den Rücken zu kehren.

Donnerstag, 20. November 2014

Von Trauminsel zur Trauminsel

Als wir in die Eingangshalle vom Flughafen in Bali traten, scherten sich Massen von Taxifahrern um uns herum. Leider sind Metertaxis am Flughafen verboten, somit suchten wir uns einen mit einem vernünftigen Angebot. Wir haben wohl den falschen ausgesucht, eine Stunde lang fuhren wir herum und fanden nicht das richtige Hotel. Als Niki ihm dann weniger Geld als am Anfang abgemacht war geben wollte, wurde dieser sogar richtig agressiv.
Nicht der beste erste Eindruck von Bali, aber dieser änderte sich als wir in das sehr hübsche Hotel eintraten. Wir beschlossen nach Angebot des Besitzers die ersten Tage auf den Gili Inseln zu verbringen. Also buchten wir mit ihm Shuttle und Fähre (wäre auch günstiger gegangen) und ließen uns am nächsten Morgen um sieben Uhr abholen. Schon die Fahrt mit der Fähre war sehr schön, blaues Meer und lustige tanzende Indonesen. 4 Mädchen die wir schon im Shuttle kennengelernt haben, hatten wie wir, auch noch kein Hotel. Diesen schlossen wir uns mit der Suche an. Etwa 2 Stunden liefen wir mit den dicken Backpackern durch die Mittagshitze. Schlussendlich nahmen wir das erste Angebot an.
Dann waren wir mexikanisch essen und probierten das erste mal die GoPro im Wasser aus. Wir sind echt begeistert und können sie allen Reisenden und Abendteurern empfehlen.
Leider sah man schon das Ungewitter kommen, also machten wir es uns im Zimmer gemütlich und ruhten uns etwas von der Hitze aus, bevor wir Abends am Nachtmarkt ein tolles Restaurant fanden.
Nach einem Bananapancake am Morgen nahmen wir die Fähre von der Hauptinsel Gili T zur kleinsten und ruhigsten Insel Gili Meno. Diesmal nahmen wir gleich das erste Hotel, welches wirklich sehr einfach ist und nicht gerade sauber. Aber wir wollen hier ja nur schlafen. Deshalb machten wir uns auch gleich auf den Weg zum Strand und liehen uns Schnorchelequipment aus. Wir waren bestimmt eine Stunde im Wasser und genossen die wunderschöne Unterwasserwelt. Den Rest des Tages haben wir dann weiterhin entspannt und an den schönsten Orten gegessen.
Der zweite Tag auf Gili Meno gehört schon jetzt zu meinen Favoriten.  Wir nahmen uns vor einmal die Insel zu umrunden. Das taten wir auch und hielten dort, worauf wir Lust hatten. So lagen wir auf irgendwelchen Hotelliegen in der Sonne, tranken Bananensmoothies und Kokusnuss und schwammen im Meer. So lässt es sich leben.
Kleiner Anhang zu Gili Meno: Eine Insel mit geschätzten 50 Touristen, auf der es keine Autos oder Mopeds gibt. Die einzige Art der Fortbewegung,  ist zu Fuß,  mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd. Eine unglaublich romantische Atmosphäre die in der "Village" noch verstärkt wird. Das wird auch durch schlechtes Wi Fi und Stromausfälle nicht geschmälert. Die Leute hier sind, verglichen mit unseren Erfahrungen aus Bali (bis jetzt), auch super nett und erzählen einem stolz vom traditionellen Leben.

Dienstag, 18. November 2014

Singapur

Unser Aufenthalt in Singapur began von Anfang an sehr gut, Jack kam ohne Probleme über die Grenze. Das ist nicht so selbstverständlich für einen Thailänder, da viele das "bessere" Leben in Singapur suchen. Es ist die saubere Stadt der Verbote, so durften wir über die Grenze zum Beispiel keine Kaugummis mitnehmen. An jeder Laterne stehen Verbotsschilder und meistens auch noch die Höhe des Bußgeldes. Man darf sich zum Beispiel nicht auf eine Rolltreppe setzen (habt ihr schon mal jemanden in Deutschland auf einer Rolltreppe sitzen sehen? Nein, es geht also auch ohne Schilder). Das positive ist,  einem wird nie langweilig in der Stadt, weil man immer wieder witzige Schilder findet. Das beste war an einem Restaurant: "No pets and other food allowed", das hat in Asien, wo Haustiere auch gerne mal gegessen werden, einen ironischen Beigeschmack. Am ersten Abend, der auch gleichzeitig der letzte mit unser Gruppe war, haben wir eine Bootsfahrt auf dem Fluss gemacht. Wir starteten erst in der Dunkelheit und konnten dadurch die beeindruckende Skyline als leuchtendes Gemälde am Sternenhimmel sehen. Was die Essenswahl angeht, habe ich eine mutige, aber dennoch falsche Entscheidung getroffen. "Fried noodles with chicken feet sind nicht zu empfehlen." Der Abschiedsabend mit unseren Freunden war sehr schön und wir tanzten wieder die ganze Nacht durch. Am nächsten Tag stand dann auf dem Plan, Singapur auf eigene Faust zu erkunden und für Anni eins GoPro und für mich ein eBook zu kaufen, da Elektronikkram in Singapur recht günstig ist. Anni wurde in einer riesen Elektronikmall fündig und ich durfte noch bis zum Flughafen warten. Am nächsten Tag konnten wir dem berühmten Botanischen Garten von Singapur, der zu den besten der Welt gehört, noch einen Besuch abstatten. Tolle Bäume, tolle Blumen und eine ruhige Atmosphäre die der im New Yorker Central Park gleichkommt. Natürlich wurde die neue Kamera schon ordentlich ausgetestet und so haben wir jetzt interessante Videos vom Singapurer Skytrain. Zum Flughafen sind wir dann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, da das mit dem Skytrain ganz gut läuft und wir auch keine Sorgen hatten ausgeraubt zu werden. Der Flug nach Bali verlief super.

Samstag, 15. November 2014

Kualalumpur

Nach einer Fahrt, an die ich mich nicht mehr erinnern kann, weil ich nur geschlafen habe, sind wir in Kualalumpur angekommen. Die Hauptstadt von Malaysia ist riesen groß und Jack hat uns in einer der vielen Shoppingmalls zum Lunch ausgeführt. Wenn man die Stadt vom Shoppingaspekt her betrachtet, ist sie verglichen mit Thailand relativ teuer. In den Pausen des tropischen Regens, machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Zum Essen gingen wir jn das größte Shoppimgcenter, mit Gucci, Prada und Co. Die Preise waren erstaunlich günstig und Harry und ich genossen es zur Abwechslung einen Bürger zu essen, anstatt Nudeln und Reis. Die Lokation war der Wahnsinn, da man einen Blick auf die "Twin Tower" hatte und im Brunnen eine Licht und Wassershow gespielt wurde.  Abends gingen wir zur viert (diese kleine Gruppe kristallisierte sich heraus) in eine Reggae Bar. Dort blieben wir, bis diese schloss, also bis um 2 Uhr. Am nächsten Tag stand die Sightseeingtour an. Ein Ausflug mit sehr interessanten Stationen und nur einem Problem, der Guide war indischer Abstammung. Das heißt: Du verstehst mit etwas Glück jedes zehnte Wort (ja, er sprach englisch). So sahen wir viele beeindruckende Dinge und haben leider keine Informationen dazu. Ps. Den Engländern ging es genau so. Trotzdem war es ein lohnender Ausflug zum Königspalast, muslimischem Tempel und dem berühmten Denkmal des Bürgerkrieges. Zum Abendessen gingen wir über die unzähligen Nachtmärkte und aßen letztenendes bei Pizza Hut. Nicht zu fassen, dass , man eine gute Mahlzeit für 1 Euro bekommen kann und für ein Bier mindestens 3 Euro hinblechen muss. Die folgende Nacht wurde geprägt, von der Reggae Bar, inder uns Natalie und Harry immer einladen wollten, und einem anderen Club. Da wir viel Spaß hatten und eh um halb 7 aufstehen mussten, entschieden wir uns die Nacht durch zumachen.
Das wir den nächsten Tag in Melaka sehr müde waren, versteht sich von allein. Die Stadt, die sehr durch die Kolonien der Niederländer, Portugiesen und Briten geprägt war, haben wir dadurch leider nur durch halb offene Augen betrachten können.
Jetzt sitzen wir aber wieder voll ausgeschlafen im Bus nach Singapur und freuen uns auf die hoffentlich sehr beeindruckende Stadt, die als die sicherste der Welt gilt.

Mittwoch, 12. November 2014

Cameron Highlands

Eine Nacht waren wir in Penang und haben die Stadt, die voll mit Street Art ist, zu Fuß erkundet. Dabei haben wir uns ein Kartenspiel gekauft und wenn wir abends nicht feiern sind spielen wir beinahe bis zum Sonnenaufgang "Shithead".
Der nächste Stop hieß dann Cameron Highlands, dieses Gebirge ist für die riesigen Teeplantagen bekannt. Abends waren wir, mit der ganzen Gruppe beim Inda. Zum Essen müssen wir sagen, dass wir sehr bemüht sind die lokale Esskultur auszuprobieren. Mir schmeckt es meistens ganz gut und Anni vermisst einen ganz normalen Salat ohne Nudeln, Reis oder Fleisch. Am nächsten Tag ging es ans erkunden der Cameron Highlands und wir besuchten die Teeplantagen. Diese haben eine unvorstellbare Größe und ein tolles grün. Nach einem Aussichtspunkt,  2000 Meter über dem Meeresspiegel, waren wir noch bei einem Erdbeerfeld (sehr zu Annis Vergnügen) und bei einer Schmetterlingsfarm. Mittags waren wir dann mit Harry, mit dem ich mich hier super gut verstehe, und Natalie (Shithead, da sie immer verliert), mit der sich Anni super versteht, essen. Da es "Big G's" Geburtstag war, waren wir danach noch etwas feiner essen und es gab eine Art Fondue mit allem möglichen Kram. Anschließend ging es in eine Karaokebar und haben noch zu Shakira getanzt, bis auch die letzte Bar zu hatte. Zuhause angekommen gab es natürlich noch eine Runde Shithead.

Dienstag, 11. November 2014

Koh Samui

Heute stand Sightseeing auf der Insel Koh Samui (bei der ich jetzt auch weiß wie man sie schreibt) an. Die ganze Gruppe wurde auf 2 Taxis aufgeteilt und so ging es bei schlechtem Wetter auf zum Elefantenreiten und zum Wasserfall. Auf dem Weg dorthin haben wir uns extra noch Geld abgehoben, um auf den Elefanten reiten zu können. Dort angekommen verging uns dann die Lust darauf schnell. Auch wenn die Asiatischen Elefanten kleiner sind als die Afrikanischen, sind es noch riesige Tiere. Als wir sahen wie diese gehalten wurden verspürten wir nur noch Mitleid mit den Elefanten und Wut auf die Betreiber. Ein Elefantenbaby war von seiner Mutter getrennt und beiden wurde eine Kette angelegt, so dass sie sich keine 2 Meter bewegen konnten. Die beiden haben ihren Kopf wild geschüttelt und versucht die Kette loszuwerden. Das ganze kam uns nur noch verkehrter vor, da wir vor wenigen Tagen noch die freien Afrikanischen Elefanten gesehen haben. Als wir eingesehen haben, dass wir ihnen nicht helfen konnten, außer dieses Geschäft nicht zu unterstützen, machten wir uns auf zum Wasserfall. Dieser hielt was die Broschüren versprochen haben, so konnten wir den gut 20 Meter hohen Wasserfall bewundern, dessen Wasser durch den Regen der letzten Tage leider etwas trüb war. Der nächste Halt mit dem Taxi war ein Tempel, indem eine Mumie ausgestellt war. Hier hat sich Anni mit Glück hat segnen lassen. Jack erzähle uns derweil unglaubliche Geschichten über Tote die wieder auferstanden sind und die Todeszeitpunkte ihrer Freunde wussten. Weiter ging es zu dem Berühmten Großvater- und Großmutterfelsen von Kos Samui. Das sind 2 Felsen die aussehen wie das männliche und weibliche Geschlechtsorgan. Die Legende sagt, dass ein Pärchen auf Koh Samui heiraten wollte, vorher durch ein Unwetter ums Leben gekommen sind und diese Felsen dadurch entstanden sind. Wenn man die Felsen sieht, muss es dafür einen übernatürlichen Grund geben, so präzise kann die Natur keine Felsen hauen.
In der Nachmittags Freizeit hat sich Anni im Hotel ausgeruht und ich bin zu einer traditionellen Thai Massage gegangen. Für 5 Euro wurde ich eine Stunde lang verprügelt und verrenkt. Ein unglaubliches Erlebnis und man lernt die Grenzen seines Körpers, insbesondere seiner Gelenke viel besser kennen. Es gilt die Regel: Die Bewegung geht immer noch etwas weiter als du dachtest! Die Lektion vom Mittagessen war: Niemals zu einem Inda gehen und Thaiessen bestellen, die kennen dann plötzlich nicht mehr den Unterschied zwischen Lamm und Chicken.
Abends stand dann zum krönenden Abschluss noch die Ladyboy Show auf dem Programm. Eine Show, inder Männer die sich zu Frauen operiert lassen haben, tanzen und singen. Es ist nur etwas gefährlich dort als Mann hinzugehen, da einem so ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nach einer kleinen Party danach ging unser letzter Tag in Thailand zuende.
Nun sitzen wir im Bus und haben schon die Grenze nach Malaysia überquert.

Freitag, 7. November 2014

Full Moon Party

Um 9 Uhr waren wir kurz frühstücken und haben uns dann bis um 12 Uhr noch mal aufs Ohr gehauen. Captain Jack (unser Guide) hatte die Idee, dass gute Wetter auszunutzen und an einen anderen Strand zu fahren um dort schnorcheln zu gehen. Dafür waren wir selbstverständlich zu haben und so brachte uns ein Taxi zu einem paradiesischen Strand, an dem wir schnorchelten und die super bunte Unterwasserwelt der Insel in Augenschein nahmen. Als wir eine Pause von der Sonne brauchten, aßen wir zu Mittag und spielten Shithead (was wir in den Drakensbergen gelernt haben). Ein toller und entspannter Tag also,  den brauchten wir aber auch bei dem was noch kommen sollte. Die Insel Kho Phangan ist für ihre Full Moon Partys bekannt, was ein Zufall, dass wir Vollmond hatten. Das heißt tausende von jungen Menschen feiern die ganze Nacht am Strand. Bei super Wetter und guter Musik tanzten wir uns also die Füße wund. Von brennenden Seilen über die man springen musste, bis zu Wasserrutschen war wirklich alles vorhanden. Um 5 Uhr morgens machten wir uns dann auf den Weg ins Hotel, weil wir am nächsten Tag um 12 Uhr die Fähre zur nächsten Insel nehmen mussten.
Als wir auf dem Weg zur Fähre waren, gerieten wir in einen heftigen Monsun und damit waren nicht nur wir, sondern auch unser Gepäck total durchnässt. Im neuen Hotel angekommen, wurde erst mal unsere gesamte Kleidung aufgehangen und dann haben wir die Insel erkundet.
Abendbrot haben Anni und ich alleine gegessen, bei Livemusik und frischem lokalem Essen. Nach einem romantischen Abend liegen wir jetzt also im Bettchen und vervollständigen unseren Blog, der unter unserem Schlafmangel die letzten Tage gelitten hat.

Koh Phangan

Nach einem erstaunlich gutem Schlaf im Nachtzug, dessen Toilette übrigens nur ein Loch im Zug war, ging es mit Bus, Fähre und Taxi in unser Hotel auf der Insel Koh Phangan. Als sich das Wetter etwas aufgeklärt hatte, besuchten wir den Strand der nur wenige Minuten vom Hotel entfernt war. Das Hotel war eine Sammlung von gemütlichen Hütten mit Hängematten um einen Pool und Barbereich. Das Meereswasser war wundervoll warm und hatte eine schöne hellblaue Farbe. Das einzige Problem waren Seegurken und scharfe Steine an unserem Strand. Anschließend haben wir mit der Gruppe noch den Pool ausgecheckt und waren dann bei romantischer Beleuchtung allesamt in einem Restaurant direkt am Strand essen. In Thailand kann man es sich für vermeintlich wenig Geld richtig gut gehen lassen. Ich habe mein absolutes Lieblingsessen gefunden, das heißt Paad Thai. Wer wissen will was das ist, soll zum nächsten Thailänder in der Umgebung gehen und es bestellen, aber nur wenn Limette und Erdnüsse dabei sind. Die Nacht wurde schon angefangen zu feiern und sich mit bunter Leuchtefarbe zu bemalen. Das sollte die Vorbereitung für den nächsten Tag sein.

Nachtzug

Nach viel zu wenig Schlaf, fingen wir an zu packen und gingen danach frühstücken. Um 9 Uhr, was verglichen mit den Zeiten aus dem Krüger Nationalpark echt lächerlich klingt, wanderten wir also durch Chinatown zu einem Kanal. Von hier begann unsere Bootstour zur "Floating Village". Ein sehr großer Teil der Kultur hier, da Bangkok früher fast nur aus Kanälen bestand, von denen jetzt viele zugeschüttet sind, da man dem Bedarf der Millionen Menschen gerecht werden musste. Die "Floating Village" erinnerte uns teilweise ein bisschen an die Township Hütten aus Afrika, da Wände und Dächer auch hier aus Wellblech und Pepsiplakaten gebaut werden. Das Wasser in den Kanälen war so dreckig,  dass die Fische teilweise tot im Wasser getrieben sind. Trotzdem hat uns die Tour sehr gut gefallen. Danach sind Anni und ich nochmal zum MBK (einem großen Shoppingcenter mit einer Foodetage) gefahren um dort zu Mittag zu essen.
Heute haben wir vorallem etwas über die Taxifahrer hier gelernt. Die Kriminalität ist hier zwar relativ gering, aber jeder versucht dich hier übers Ohr zu hauen. So muss man bei dem Taximeter Taxi echt aufpassen, dass der Zähler auch an ist. Wenn man darauf besteht lehnen schon viele ab und suchen sich jemand anderen.
Nachmittags haben wir uns ein wenig ausgeruht und jetzt liegen wir in einem kuscheligen Nachtzug, in dem die Kakalaken nass werden weil es rein regnet. Der Zug hat trotzdem seinen eigenen Charm, und die nächsten 12 Stunden hat hier jeder sein eigenes kleines Bett.

Donnerstag, 6. November 2014

Thaikultur mit zwei Gesichtern

Morgens gab es unsere eigene Wassergymnastik nach Hapimag Albufeira Art und anschließend wieder das vielseitige Frühstück. Dazu muss man sagen, dass Thailänder zum Frühstück, Mittag und Abendessen so ziemlich das gleiche essen (Reis oder Nudeln mit irgendeinem unidentifizierbarem Fleisch). Das heutige Programm beinhaltete die thailändische Tempelkultur. Mit einem Taxi machten wir uns auf den Weg zum Wat Phra Kaew Tempel, einer riesen großen Anlage, bestehend aus mehreren Tempeln und reich verzierten Gebäuden. Unglaublich, wie detailreich und beeindruckend diese heiligen Tempel sind. In einem der besonders großen Tempel, lag der berühmte Buddha, der geschätzt 30 Meter lang war und komplett goldend glänzte (höchst wahrscheinlich nur vergoldet). In den heiligen Tempeln mussten Knie und Schultern bedeckt sein. Zwischen vielen Touristen aus der ganzen Welt, liefen auch vereinzelt Mönche in ihren orangenen Gewändern herum. Nach einem kleinen Spaziergang nahmen wir ein Tuk Tuk nach Chinatown und obwohl uns dort die Nasen von dem unerträglichen Geruch abgefallen sind, waren wir auch dort eine gute Stunde "spazieren" (durch Menschenmengen drängeln).
Am Nachmittag trafen wir dann die Gruppe von G-Adventures, mit denen wir die nächsten 2 Wochen verbringen werden. Wir sind 4 Männer und 11 Frauen, im Alter von 18 bis 34. Nach dem geimeinsamen Abendessen, gingen wir noch auf einen Nachtmarkt. Hier hat sich die Gruppe aufgespaltet, da einige zu der für Thailand bekannten Ping Pong Show gegangen sind (bitte googeln bei Interesse, hier wird es nicht weiter erläutert). Währenddessen haben wir also mit Händlern auf dem Markt gehandelt, ein Mädchen hat dann auch Vans für umgerechnet 10€ bekommen. Anschließend haben wir noch die Bar besucht, auf einem der höchsten Häuser in Bangkok, wo der Film Hangover gedreht wurde. Ein sehr edles Hotel, in das ein anderer Junge und ich mit unseren Shorts und Flip Flops (wahrscheinlich die einzigen originalen Havaianas in ganz Thailand) nicht rein durften. Was für ein Glück, dass vor dem Hotel eine Frau mit einem Auto voll von Schuhen und Hosen stand. Für 100 Baht durften wir uns diese dann ausleihen und die Party auch noch besuchen.
Zuhause angekommen, ging ein langer, anstrengender und witziger Tag in Thailands Hauptstadt zuende.

Sonntag, 2. November 2014

Shoppingday

2 ganze Monate schon unterwegs!

In dem Preis unseres Hotels war ein sehr großes Frühstücksbuffet enthalten, mit allem was das Herz begehrt. Für mich also Obst mit Pancakes. Dort aßen wir uns erstmal satt und wollten dann zur Shoppingmall laufen. Die Gassen waren ziemlich eng und einige stanken wirklich stark. So entschieden wir uns für ein TukTuk Taxi, die hier überall rumcruisen. Die Shoppimgcenter sind hier ziemlich anders, als die, die wir sonst so kennen. Sie bestehen eher aus Stockwerken mit großen Markthallen, mit allem möglichen günstigen Schnickschnack.Wir verbrachten da bestimmt drei Stunden und fanden auch schon ein paar schöne Dinge. Die Preise sind mit denen auf dem Mauerpark zu vergleichen,  für neue Sachen! Definitiv ein Shoppingparadies. Selbst ich fühle mich hier groß,  besonders gemerkt haben wir das, als ich mich für einen Spiegel im Schmuckladen ducken musste. Später nahmen wir die Sky Train um zu unserer Verabredung zu gelangen, mit Helena. Helena kenne ich vom Kindersport, also eigentlich schon ziemlich lange. Sie studiert hier in Bangkok. Mit ihr verbrachten wir einen tollen Nachmittag auf einen der größten Märkte Asiens (150 ha). Dort gab es lauter leckere Kleinigkeiten und wieder unmengen von günstigen Anziehsachen. Auch dort fanden wir ein paar Sachen für uns. Zurück im Hotel rundeten wir den Tag mit einem Sprung in den Pool ab.