Kaum zu glauben, zwei Monate Australien sind auch schon wieder vorbei. Doch bevor wir Abschied nahmen, trafen wir uns noch mit Nathalie, die wir von der Asienreise kennen. Es war echt cool sie wiederzusehen. Zusammen machten wir uns auf dem Weg zum Strand, heute waren es nämlich 36 Grad. Dort trafen wir auch ihre Mitbewohner. Leider hatten wir nicht besonders viel Zeit, da wir um 16 Uhr schon den Shuttle zum Flughafen nehmen wollten und vorher noch etwas im Westfield zum Mittag essen. Jetzt sitzen wir an unserem Gate und waren darauf endlich abzuheben.
Samstag, 24. Januar 2015
Bondi Beach
Heute stand der berühmte Bondi Beach auf unserer Tagesordnung. Diesen besuchten wir nach einem gemütlichen Frühstück, natürlich mit Früchten. Der Strand war ziemlich voll, aber trotzdem schön. Da unser letzter Strandtag schon eine Weile her war, genossen wir ihn umsomehr und lasen und schwammen bei tollem Wetter.
Am Abend trafen wir ein deutsches Pärchen, welches wir schon aus Südafrika kannten. Wir holten sie von der Oper ab hnd saßen uns neben die Harbourbridge um darüber zu plaudern, was denn die letzten 3 Monate so passiert ist. Das beste daran war, dass sie gerade aus 2 Monaten Neuseeland kommen und uns sehr viele Tips geben konnten.
Sören
Wir hatten große Pläne für unsere Sydneywanderung, aber gleich am ersten Park durch den wir liefen, blieben wir hängen. Eine Gruppe Artisten die auf dem Rasen trainiert haben, lenkten uns ab. Nach dem wir ihnen ein wenig zugeguckt haben, ging es weiter und dann haben wir im selben Park noch das Sydney Festival gefunden und uns neben vielen kleinen Kindern einen Beutel bemalt. Am Nachmittag trafen wir dann Sören und sind mit ihm durch ganz Sydney spaziert und haben dann hinter dem Botanischen Garten bei einem Ausblick auf die Opera und die Harbourbridge geschaut. Es tat gut mal wieder jemanden aus der Heimat zu treffen. In Sydney kommt es nicht selten vor, dass man von interessanten Dingen neben der Straße abgelenkt wird und dort verweilt. Das ist eine schöne Eigenschaft wie wir finden.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Hitchhiking to Sydney
Nach dem zusammen packen und einem leichten Frühstück am Van, nahmen wir unsere Rucksäcke und liefen zu einem geeigneten Ort um jemanden zum Trampen zu finden. Bereits nach 5 Minuten hielt das erste Auto. Leider hatte der Typ nur 2 weitere Plätze frei, weswegen Anna dann allein nach Sydney kommen musste. Der Typ war Australier und sehr freundlich, jedoch hatte er aufgrund eines Autounfalls vor 30 Jahren schwere Probleme sich auszudrücken. Wodurch die Kommunikation nicht besonders einfach war. Doch er fuhr sehr gut und hat uns zur Mittagsstunde noch mit zur einer Freundin genommen, mit einem wunderschönen Haus. Um 14 Uhr kamen wir dann in Sydney an und haben uns wieder ein sehr zentral gelegenes Hostel ausgesucht. Direkt an der berühmten Georgestreet und mit 20 Minuten Laufweg zum Operahaus. Wir erkundeten auch gleich die Umgebung und kauften auf einem Markt frische Sachen für die nächsten vier Tage. Am Abend ging es dann zur Habour Bridge und zur Oper und hatten als Willkommensgeschenk sogar ein Feuerwerk zu sehen bekommen.
Mittwoch, 21. Januar 2015
Autopanne
Nach einem leckeren Pancake Frühstück, welches Anna für uns gemacht hat, sind wir aufgebrochen und haben schon beim ersten Hügel gemerkt, dass es ein Abenteuer wird mit diesem Auto bis nach Sydney zu kommen. Die Geräusche wurden immer lauter und merkwürdiger, bis wir dann in einem kleinen Dorf namens Ulladulla garnicht mehr weiter fahren konnten. Wir schafften es gerade noch bis zu einer Werkstatt, die aber leider erst in 2 Tagen Zeit hatte. Da wir aber nach Sydney mussten haben wir uns im Internet nach einem Bus erkundigt. Dieser hätte 35 Dollar pro Person gekostet. Dieser Preis geht zwar an sich in Ordnung, aber wo würde denn da das Abenteuer sein? Also beschlossen wir am nächsten Tag die letzten 250 Kilometer zu Trempen. Als erstes brauchten wir aber noch eine Möglichkeit zu schlafen und da wir mitten in der Stadt waren, konnten wir nicht auf einer Wiese schlafen. Bei der Erkundung fanden wir eine Highway Church, bei der wir dann nach einem netten Gespräch im Garten schlafen durften. Ein sehr guter Campground, nur dass es in dieser Nacht sehr doll geregnet und gewittert hat. Das war aber für unser Zelt kein Problem und so hörten wir nur den Regen aufs Dach prasseln, haben aber keinen Wassertropfen im Zelt gehabt.
Dienstag, 20. Januar 2015
Tag 2 und 3
Als erstes waren wir im See nebenan schwimmen und etwas Frühsport machen. Dann ging es nach einem Müsli Frühstück mit Milchpuder (eine geniale Erfindung) zu einem Nationalpark mit besonders vielen Seen. Dort haben wir einen schönen Spaziergang gemacht, wobei wir es sehr genossen haben endlich wieder Englisch zu sprechen. Zum Abschluss gab es selbstgemachte Burger und einen Walk zu einer alten Brücke ganz aus Holz. Da unser Schlafplatz von Mosquitoes überfallen wurde, begaben sich alle in ihre Zelte/Auto und schliefen.
Am nächsten Tag fuhren wir eine abenteuerliche Offroad zu einer wunderschönen und einsamen Honeymoon Bucht, an der wir einen 5 Kilometer langen Walk gemacht haben und anschließend noch in die Wellen gesprungen sind. Die Straße war allerdings nicht so gut für das 30 Jährige Auto (welches dazu noch überladen war). Unser Feind hieß bis zum Abend: Steigungen. Gerade so sind wir dann in einem Tal auf einen Caravanpark getuckert und konnten da unsere Kräfte neu sammeln.
Samstag, 17. Januar 2015
Roadtrip No. 3
Zum Frühstück gab es ein letztes mal die leckeren Bananapancakes mit frischem Obst. Um 12 Uhr wurden wir dann von dem roten Van und Jenny und Jack abgeholt und sammelten auch noch Anna ein. Den restlichen Tag sind wir viel Autogefahren und befinden uns jetzt an einem hübschen See im Wald auf einem freien Campingplatz in unserem neuen Zelt. Endlich wird mal wieder etwas englisch gesprochen, was hier in Australien wirklich eine Seltenheit ist, bei all den Deutschen.
It was nice to meet you!
Auch die letzten beiden Tage haben wir in Melbourne sehr genossen. Wir haben viel und frisch gekocht und das Stadtfeeling auf uns wirken lassen. In unserem Hostel haben wir drei sehr nette Mädels kennengelernt, mit denen wir die zwei Abende bei Livemusik und netten Unterhaltungen verbracht haben. Tagsüber waren wir nocheinmal im italienischen Virtel um durch die kleinen süßen Straßen zu bummeln und im Park Pizza zu essen. Sehr genossen haben Niki und ich auch das Indische All-you-can-eat am Vortag, mit frisch gebackenem Naanbrot. Melbourne hat auf uns einen tollen Eindruck hinterlassen und wir bestätigen (bisher), was viele sagen, dass Melbourne die schönste Stadt hier in Australien ist. Es gibt viele, tolle und kostenlose Events, stylische, hippe und natürlich freundliche Menschen und einfach eine nette Atmosphäre.
Der Nachtmarkt
Geplant war eine 2 Stündige Tour entlang des Flusses, aber durch das Wetter brachen wir diesen ab und gesellten uns dafür lieber einer afrikanischen Show mit Trommelworkshop. Das erinnerte doch sehr an Südafrika. An jedem Mittwochabend, gibt es den legendären Nachtmarkt am Queen Victoria Markt. Diesen besuchten wir und waren begeistert von der Food Court, bei der es Essen aus allen Nationen gab. Ich selbst gönnte mir eine Fleischplatte mit Kangaroo, Emu und Krokodil. Dabei durften wir noch vielen Livekünstlern zuhören und die allgemeine Atmosphäre genießen. Anschließend waren wir noch mit Jenny, Jack (ihrem englischen Freund), Anna (aus Dänemark) und Andy in einer Bar. Eine sehr nette Gruppe, bei der wir(bis auf Andy) uns schon auf den Roadtrip freuen.
Regnerischer Sushitag
Das Wetter hat sich leider wieder verschlechtert, was uns aber nicht davon abhielt im Regen nach Chinatown zu laufen um Sushizutaten zu besorgen. Dies und die Zubereitung des Sushis haben dann auch unsere Zeit bis zum Nachmittag eingenommen. Das Sushi ist uns super gelungen, doch haben wir die Menge etwas falsch eingeschätzt und können jetzt erstmal kein Sushi mehr sehen. Beim täglichen durchstöbern von Gumtree, fanden wir endlich jemanden, der einen Roadtrip von Melbourne nach Sydney anbietet. Wir haben Jenny dann sofort angerufen uns uns auf Anhieb gut verstanden. Da wir auf diesem Roadtrip und auch in Neuseeland campen wollen, haben wir uns an der Elizabeth Street auf die Suche nach einem Zelt gemacht. Natürlich haben wir dann auch eins gefunden und durch unsere Spontanität und intensives zureden von Oma und Opa Schuster (endlich doch mal ein vernünftiges Zelt zu kaufen, nicht dass ihr euch noch erkältet) haben wir für 100 Dollar ein qualitativ hochwertiges Zelt und zwei Isomatten gekauft. Am Abend hat sich dann sogar noch die Sonne die Wolken durchbrochen und wir konnten noch einen schönen Spaziergang am Fluss unternehmen. Mit Puplic Viewing am Ferderation Square, an dem die Australien Open übertragen wurden.
Montag, 12. Januar 2015
Großstadt Erkundung
Zum Frühstück hatten wir uns durch den Einkauf bei Aldi, etwas gönnen können. Es gab griechischen Joghurt mit Crunchy Müsli und vielen Früchten. Da konnten wir nicht mal mehr die gratis Pancakes vom Hostel essen. Mit vollem Bauch sind wir dann aufgebrochen und haben uns bei einem Touristenstand Infos zu einem Stadtbus geholt, der uns für 5 $ durch die Innenstadt von Melbourne gefahren hat. Ausgestiegen sind wir am Cricket und Rugby Stadion, little Italy, Harbour Town und Victor Harbour. Unsere ersten Eindrücke von Gestern haben sich nur bestätigt und wir genießen hier jeden Tag endlich auch mal wieder zu zweit. Nach diesem anstrengenden Tag haben wir den Nachmittag über etwas geschlafen und uns dann einen frischen Salat geschnippelt. In der Abenddämmerung haben wir noch einen ziellosen Spaziergang gemacht und ein Restaurant gefunden, bei dem man für 6,50$ so viel essen darf wie man kann (das ist sehr sehe günstig für die Verhältnisse hier). Das merken wir uns und dort werden wir die nächsten Tage mal mittag essen.
Sonntag, 11. Januar 2015
MELBOURNE!
Die letzte verregnete Nacht im Zelt endlich hinter uns gebracht, machten wir uns auf den Weg nach Geelong. Hier erwartete uns wieder mal ein Stück Heimat und so kauften wir einen Vorrat für die nächsten 5 Tage bei Aldi ein. Das ist zwar teurer als in Deutschland, aber für australische Verhältnisse günstig. Anschließend fuhren wir die letzte Stunde mit Rettich, Lars und Mary (Auto), bis wir in Melbourne angekommen sind. Eine unglaubliche Stadt, die wir schon von weitem bewundern durften durch die hohen Häuser im Zentrum. Wir haben ein Hostel direkt in der Stadt ausgewählt, vor dem uns Rettich dann absetzte. Es war ein besonseres Erlebnis mit den beiden, aber trotzdem freuen Anni und ich uns darauf, die Stadt zu zweit zu erkunden (wie wir es aus Kapstadt gewohnt waren). Die Stadt erinnert in vielerlei Hinsicht an Berlin. Die Lage unseres Hostels lässt sich auch ungefähr mit einem Hostel am Kudamm vergleichen. Nachdem Anni und ich unseren gesamten Rucksackinhalt gewaschen haben und uns selbst mal wieder unter die Dusche gestellt haben, brachen wir zum Victoria Market auf. Zu diesem riesigen Lebensmittelmarkt mussten wir nur die Elizabeth Street entlang laufen und waren nach einem 15 minütigen Spaziergang an unserem Ziel. Hier gab es günstig Obst und Gemüse, was auch unserem Timing zu verdanken war, da die Verkäufer am Sonntag Nachmittag alles loswerden wollten. Für die nächsten Tage ist also mir frischem und gesundem Essen vorgesorgt. Wieder im Hostel angekommen, haben wir nur noch gekocht und etwas nach hause telefoniert. Nun freuen wir uns auf ein richtiges Bett in unserem 16 Betten Dormroom.
Apollo Bay- Anglesea
Dank einer trockenen Nacht, haben wir etwas aussgeschlafen und sind für das Frühstück in den nächsten Ort "Apollo Bay" gefahren. Hier haben wir einen kleinen lokalen Markt besucht und in einem Öko-Supermarkt haben Niki und ich mal endlich richtiges Roggenbrot gefunden. Nach 10 Tagen labbrigem Weißtoast ist das die Freude wert. Dieses verspeisten wir zu zweit am Strand. Auf dem 73 km langen weg nach Anglesea hielten wir unter anderem am Teddys Lookout in Lorne, dieser soll die schönste Sicht auf die Great Ocean Road bieten. Durch das schlechte Wetter konnten wir die berühmten Surferstrände wie den Bells Beach und die Marine National Parks leider nicht wirklich nutzen. Die Nacht verbrachten wir in einem Wald kurz vor Geelong um am nächsten früh nach Melbourne zu kommen.
Beach Forest
Nach unserem Campplatz in Timboon, fuhren wir zurück an die Küste zu Port Campbell. Von hier began die Touriroute der Great Ocean Road aufs neue. Die riesigen Steine und Felsen, die aus dem Wasser ragen und an unterschiedliche Sachen erinnern. "Bay of Islands" und "London Bridge" hatten wir gestern schon besucht und heute ging es zu "Loch Ard Gorge" und "The Twelve Apostles". Entlang der Küste, bis wir nach Princetown ins Landesinnere gefahren sind um den Beach Forest zu bewundern. Ein großer Regenwald mit vielen Koalas und noch mehr Wasserfällen, die wir gefühlt alle besucht haben. Am Abend fuhren wir dann runter bis ans "Cape Otway" zum Leuchtturm und haben direkt an diesem südlichen Zipfel gecampt. Dieser beinahe menschenleere Ort, hatte einen wunderbaren Strand mit hohen Wellen und aufregenden Felsen.
Der große Unterschied zur Westküste ist uns heute so richtig aufgefallen, da wir vor lauter Touristen kaum Parkplätze gefunden haben.
Zurück an die Küste
Von den Grampians ging es nach Port Fairy, ein hübsches Örtchen an der Küste. Zu unserem Nachtteil habe ich das wifi entdeckt, weswegen wir nach dem Frühstücks noch 2 weitere Stunden auf die beiden Jungs warten mussen. Doch Niki und ich besitzen jetzt beide ein Ebook womit wie die Wartezeiten oft überbrücken. Anschließend haben wir eine kleine Wanderung zum Leuchtturm unternommen. Auf dem Weg nach Petersborough hielten wir dann noch an einigen Stops. Die Natur ist wirklich atemberaubend hier an der Great Ocean Road, doch ich denke die Bilder können dies am besten wiedergeben. Zum Schlafen sind wir wieder etwas ins Landesinnere gefahren um kostenlos zu übernachten. Doch den eigentlichen Restplatz haben wir nicht gefunden und so schliefen wir gut versteckt hinter einer Scheune.
Samstag, 10. Januar 2015
Wandern in den Grampians
Wir haben leider etwas verschlafen und dadurch konnten wir die Wanderung erst um 10 Uhr beginnen. Das Problem war, dass die Luft bei den 38 Grad schon sehr heiß war. Nichtsdestotrotz starteten wir am Wonderlandparkplatz und wanderten 5,2 Kilometer durch den Grand Canyon und der Silent Street zum Aussichtspunkt (Pinnacles). Sehr beeindruckend, da man auf einem der höchsten Punkte stand und die Aussicht genießen konnte. Nach der Wanderung fuhren wir zurück um noch mal eine Dusche zu nehmen und besichtigen dann die sogenannten Lava Caves. Einige Höhlen die durch einen Vulkanausbruch entstanden sind. Eigentlich sollte es da zwar vor Schlangen wimmeln, doch trotz Suche fanden wir keine. Anschließend fuhren wir zu einem Nationalpark indem sich der Lake Surprise befindet. Diesen umwanderten wir und sahen dabei unzählige Kangoroos und auch endlich unseren ersten Koala und ein süßen Langnasen Igel. Zum Campen ging es weit in den Wald hinein über 4WD Tracks, die sicherlich seit Jahren niemand mehr gefahren ist. Auf einer Lichtung angekommen bereiteten wir unser Nachtlager vor. Das Wetter hat sich leider geändert und ein heftiges Gewitter ist über uns in unserem Zelt, welches nicht wasserdicht ist.
Grampians
Zum Frühstück gab es (große Überraschung) Oats mit Früchten, aber diesmal über einem echten Feuer gekocht. Die erste Station hieß das Infocenter in Hamilton. Dort informierten wir uns über die Grampians und über die nächste Duschgelegenheit. Die Dusche befand sich in Dunkeld neben dem nächsten Infocenter. Nach dem langen Weg in die Grampians war auch dort unser erster Anlaufpunkt das Infocenter und nun wussten wir endlich wie wir den verbliebenen Tag in den Grampians nutzen wollten. Wir besuchten 3 Aussichtspunkte zu denen man teilweise 1 Stunde wandern musste. Das besondere waren die 38 Grad, die die Wanderung zur Qual machten. Unsere Raststätte befand sich leicht außerhalb des Nationalparks und war unser erster legal erworbener Schlafplatz, auch wenn er kostenlos war.
Erkundung Mount Gambier
Früh mussten wir aufwachen, denn unser Campingplatz galt nicht zu den aller legalsten hier in Australien. Das positive war, dass wir die erste Wanderung, zu einem ziemlich großen Vulkankrater, schon vor 10 Uhr fertig hatten. Von dort oben hatten wir einen tollen Blick über die Weiten von Australien (der ist sonst relativ selten). Dieser Vulkan hieß Mount Schank und bestand aus 3 Kratern und um den größten sind wir herum gelaufen. Anschließend ging es in die Stadt ins Visitorcenter und danach ins Sinkwhole, welches ein großes Loch war, dass mit vielen vielen Blumen besetzt war. Jetzt hatten alle eine Stunde für sich und wir verbrachten unsere Zeit in der Bibliothek um unseren nächsten Trip zu planen. In der Zwischenzeit haben wir noch ein eBook für Anni gekauft. Nach ein paar Secondhandläden haben wir den eigentlichen Mount Gambier erkundet. Das Highlight war der Bluewater Lake, der in einem übernatürlichen blau geleuchtet hat. Im Wildlifepark wollten wir endlich unseren ersten Koala sehen. Dieser blieb jedoch versteckt und so machten wir uns auf den Weg nach Hamilton wo wir unseren nächsten Campingplatz fanden.
Montag, 5. Januar 2015
Seen über Seen
Nach einem leckeren Roadtrip Frühstück mit Oats und Früchten, machten wir uns auf zu den Offroad Sanddünen. Mir selbst wurde das manchmal ein bisschen zu unheimlich, da bin ich lieber etwas vorgerannt. Unser zweites Ziel war dann der Fresh Water Lake, den wir in 30 Minuten umrundet haben und dabei durch einen kleinen Urwald gelaufen sind. Am nächsten Ort haben wir einen Drive, mit toller Aussicht, entlang der Küste gemacht. Anschließend haben wir uns auf ein Caravanpark mit Duschen geschmuggelt. Einen weiteren sehr schönen See haben wir umlaufen, bevor wir nach Mount Gambier gefahren sind, um für unser BBQ einzukaufen. Bei Einbruch der Dunkelheit war auch der nächste Campingplatz gefunden.
Offroad!
An diesem wunderschönen Schlafplatz aufgewacht, gab es ein fixes Frühstück und dann wurde erst mal wieder Auto gefahren. Dazu muse man sagen, dass Rettich ein sehr guter Autofahrer ist und uns auf befestigten Straßen sicher von A nach B bringt. In der Stadt Kingston haben wir manche Kleinigkeiten eingekauft an denen es uns noch gemangelt hatte. Währenddessen haben wir nach einem schönen Angelspot Ausschau gehalten, jedoch ohne Erfolg. Im Infocenter wurde uns etwas von einer Straße am Strand erzählt, worauf wir mit unserem 4WD natürlich sofort aufmerksam wurden. So sollte es dann auch kommen, der einzige Unterschied war jedoch, die romantische Straße am Meer war in Wirklichkeit ein knallharter Weg mit tiefem Sand und hohen Hügeln, wo wir teilweise 15 Minuten vor einem Hindernis standen und vergeblich versuchten es zu bezwingen. Nach diesem Nerven raubenden aber auch landschaftlich wunderschönen Abenteuer haben wir unseren Campingplatz gefunden und zu viert 13 Dollar gezahlt. Zum Abendessen gab es noch einen wundervollen Sonnenuntergang.